Erweiterte Baumuntersuchung
mittels Hubarbeitsbühne
Um vorhandene Schadsymptome in höheren Stammbereichen oder in der Baumkrone genauer zu beurteilen, können wir diese mit einer Hubarbeitsbühne anfahren.
mittels Resistograph PD 400
Der Resistograph ist ein präzises Bohrwiderstandsmessgerät, das die relative Dichteverteilung des Holzes in seinen Bohrprofilen aufzeigt.
Fäule, Hohlräume, Risse und andere innere Defekte können anhand typischer Profilverläufe (Messkurven) erkannt werden. Daraus können Rückschlüsse auf die Verkehrssicherheit des Baumes gezogen werden.
Zur Messung wird eine lange, dünne Nadel (Durchmesser 1,5 – 3,0 mm) mit konstantem Vorschub in das zu untersuchende Holz gebohrt. Dabei wird der auf die Bohrspitze einwirkende Widerstand in Abhängigkeit zur Eindringtiefe gemessen.
Das Ergebnis ist eine digitale Messkurve, die den Profilverlauf 1:1 aufzeigt, welcher dann vom Fachmann analysiert werden kann.
mittels Schalltomograph PICUS 3 Sonic Tomograph
Die Schalltomographie analysiert den Holzzustand eines Baumes, indem sie die Laufzeit von Schallwellen mißt. Die Schallwellen werden dabei mit einem elektronischen Hammer erzeugt.
Dabei macht man sich zu Nutze, dass die Schallgeschwindigkeit mit der Holzstabilität korreliert.
Mithilfe von Geometrieinformationen werden Schallgeschwindigkeiten berechnet und in einem Tomogramm farblich dargestellt.
Die Methode ermöglicht Rückschlüsse auf Restwandstärken hohler Stämme und pilzliche Defekte.
Dabei hat diese Methode den Vorteil, dass eine Messung ohne Zerstörung von gesundem Holz durchgeführt werden kann



Messkurve eines Bohrstreifens von der Untersuchung einer Stiel-Eiche